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..der weihnachtsbaum ist abgebrannt!

Es war nicht mehr..

Gar nichts sah nach frohem Fest aus. Ich hatte schon letztes Jahr und auch schon einige Jahre davor eine Abneigung gegen diesen Tag des Jahres; aber dieses mal was er die trächtige Antisymathie. Ekelig und einsam, stinkend und eintönig, unnütz und unweihnachtlich kam es mir vor. Da helfen auch keine Geschenke mehr. Weihnachten ist nicht mehr das, wo man an den Mann im rotem Kostüm, mit weißem Rauschebart und schwarzen Stiefel denk, der durch den Karmin rutscht und große Geschenke unter den festlich geschmückten Weihnachtsbaum legt. Weihnachten war mal..

 

Hohoho, ich wünschte ich wäre du.

Merkst du dir das fürs nächste Jahr, lieber Weihnachtsmann? 

25.12.08 13:18


G wie G L E I C H B E R E C H T I G U N G!

Ist ja alles gut & schön. Frieden für die Welt, jeder ein Stückchen und alle gleichgroß. Das schreit ja nach Hamonie! Doch da bin ICH, der Egoist. Ich hasse Gleichberechtigung. Ich will mehr. Ich will alles! Ich habe mehr verdient. Ich wünschte, ich wäre maßlos reich. Nur kurz. Ich frage mich, WAS KOSTET DIE WELT? Ich würde sie kaufen, mir leihen, für einen Tag. Lass mich einmal die Welt regieren. Ich mach Arme reich und Reiche reich. Ich mach Kranke gesund und Gesunde gesund. Ich mach Alleinige zusammen und Zusammende zusammen. Ich mach Kleine groß und Groß groß. Ich mach Dicke dünn und Dünne dünn. Ich mach Traurige fröhlich und Fröhliche fröhlich. Ich mach Hungrige satt und Satte satt. Ich mach sie alle einmal anders. Alle sind einen Tag zufreiden. Dann sind alle gleichberechtig und ich besser. ich bin besser, weil ich ihnen alles ermöglicht habe. Ich bin die Beste. Wo ist jetzt die Gleichberechtigung? Ich will Liebe und sie werden mich lieben. Ich will Zuneigung und sie werden zu mir geneigt sein. Ich will Ansehen und sie wegen mir Ansehen verschaffen, mich ansehen und zu mir aufsehen. Sie werden nicht böse sein, weil ich sie gleichberechtigt hab. Und dennoch besser bin. Alles steht in meiner Macht! Und der, der nicht tut was ich will, wird unfair behandelt. Der Reiche wird arm, Der Gesunde krank. Der Zusammende allein. Der Große klein. Der Dünne dick. Der Fröhliche traurig und der Satte hungrig.

Hör auf mich, ich will mein bestes. Ihr seid glücklich und ich bin glücklicher. Manchmal gibt es keine Gleichberechtigung und schon gar nie für alle!

Ich rede nicht mit dir, ich habe Gott gefragt. Er hats mir verraten und ich beschloss, ich nehm' doch nur 'ne Cola.

23.12.08 14:59


..wohlstandskinder.

"jäger und sammler" lautet mein plan
nennt mich verrückt, erklärt mich für wahn-
sinnig ist die sache schon, denn die evolution
beflügelt durch die revolution startet von vorn
eine neue norm wird gebildet, der lohn
für das unternehmen lautet "zivilisation"
kein rückschritt sondern ein neuer beginn
nee, nee hörn'se mal, dass ist hier nicht drin
denn wo kämen wir hin, wenn das alle denken würden
du läufst nen schweren weg, doch auch meiner ist voll hürden
hindernisse, die es in ein paar tausend jahren nicht mehr gäb
doch auf mich hört ja keiner und missversteht
mich nicht wenn ich sage, dass das ende dieser welt
so wie wir sie kennen nur für jene leute zählt,
die bloß sagen: das ist utopie

und jeden verfluchten tag, den ich ohne sie ertrag
ertrinke ich zwischen den zeilen, mag
der rest auch sagen, dass es nun mal besser geht
denn für träume ist es längst zu spät

na klar, doch wozu hab ich meinen kopf
wenn nicht zum denken
um die träume die ich habe auch noch wach zu lenken
um gedankengänge zu verrenken
eine idee auszuleben, auszukosten, auszuprobieren
alles nur in meinem kopf, alles nur in meinem hirn
was ist schon zeit?
kann der sagen, der unsterblich ist
jaja schön und gut, doch ich bin es nicht
lacht nur, wenn ich sage, dass das ende dieser welt
so wie wir sie kennen nur für jene leute zählt,
die bloß sagen: das ist utopie..

23.12.08 12:20


Aber jeder Neubeginn startet am Ende des Ersten..

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.

Gefühls. M O R D .

Wie haben unsere Gefühle erhängt. Die Überreste der toten Hülle zerhackt. Die Stückchen vergraben. Und uns verboten, jemals wieder daran zu denken, dass sie existierten. Es ist Vergangenheit. Vergiss' sie. Verbann' sie und beginn' etwas neues, wunderbares. Es wird Zeit in die Zukunft zu blicken. Wie haben's getan, weil wir gute Gründe hatten. Sie taten uns weh, diese Gefühle.

Ruhet in Frieden.

22.12.08 18:54


..und der vorhang fällt.

Ich bin unzerbrechlich, unverletzlich.
Mach mich unvergesslich.
Bin unermesslich stark und der Vorhang fällt!

Liebes Tagebuch, heute kann keiner mir was. Nie wieder ganz alleine, nie mehr wieder nicht lieb gehabt.

Gestern - heute nicht. 

Fickt euch! (:

21.12.08 15:44


..alle; ICH nicht!

Nääää! Ich nicht. Mir gehts gut. Geh weg! Ich will dich nicht. Ich brauch dich nicht, mir geht es prima. Alles top. Ich lass mich nicht rumterziehen. Passiert mir nicht. Mir nicht, nee.

20.12.08 22:10


..ein hoch auf die identität!

Unsere I D E N T I T Ä T macht uns einzigartig, macht uns zum Individuum! Jedes mit seiner eigenen Geschichte und dem eigenem Schicksal und den eigenen Träumen. Sie macht uns zu uns. Niemand kann das jemals ändern oder beeinflussen, bestimmen oder aussuchen, verschenken oder ausleihen; es ist wie es ist & das ist gut so!

Doch es tut gut zu wissen, dass es da jemanden gibt, der deine Geschichte interessant findet, sich deinem Schicksal entgegenstellt und deine Träume mit dir lebt.

D A N K E  S C H A T Z ; I C H  L I E B E  D I C H ! 

19.12.08 20:34


.. W A R U M ?

Sie stand da. Sie war völlig kalt und leer. Mir geht das Bild nicht aus dem Kopf. Sie war so anteilnahmslos. Das was sie ausstrahlte war kühler als das Wetter; es ist Dezember. Sie war so herrablassend, ihr Blick so schwer, so streng. Keine Träne lief. Nichts ließ sie schwach wirken. Ob sie wusste, was sie angerichtet hatte? Sie schaute auf den Boden, auf dieses Loch mit der kleinen Holzkiste..geschmückt von ein paar Blumen - doch es ließ sie kalt. Ich wollte trauern, sie ließ mich nicht. Zerstörte. Sie tat, als hätte er es nicht verdient.

Er war doch noch so klein..

17.12.08 19:07


..i wish i just can believe it.

Wir waren Kinder die wünschten, waren Kinder die glaubten.

Und jetzt? Wir sind Menschen, die bangen, die zweifeln. Wir wünschen Tag für Tag, doch wir haben den Glauben verloren. Wir wünschen uns Frieden und Gesundheit, Glück und Reichtum, Schutz und Liebe. Wir wünschen. Wir wünschen, weil wir nicht überleben ohne zu wünschen. Es hält uns am Leben, zu glauben, dass sich Wunsche erfüllen. Doch wir glauben nicht mehr daran. Wir wünschen nurnoch. Alles ist falsch. Kein Wunsch ohne Glauben daran. Keinen Glauben, da sich Wünsche so selten erfüllen. Wünschen oder glauben? Lassen oder versuchen?
Ich wünsche mir nicht viel. Wieso geht niemand auf diese kleine Bedürfnisse ein? Ich verlange keinen Weltfrieden, weil ich nicht glaube. Und ich wünsche auch nicht, Fehler der Vergnagenheit rückgänig machen zu können. Ich wünsche nicht, reich zu sein. Ich wünsche mir nicht das ewige Leben. Ich habe nur diesen einen Wunsch, dieser, der meine kleinen Hoffnung am Leben hält; dieser, der mich nie enttäuscht; dieser, der mich glücklich sein lässt; dieser, der immer der selbe bleiben wird. Ich wünschte, ich könnte glauben, dass sich all das einmal erfüllt. Jedem Menschen ein Wunsch. Vergib' mir, dass ich nicht glaube.

Ich wünsche mir...

16.12.08 18:37


..erwartung : wunsch!

Na endlich, ich hab es verstanden. Sei stolz auf mich. Ich hab es gecheckt, es ist angekommen. Mein Herz weiß nun auch, was ich meinem Kopf schon lange klargemacht habe.

Ich habe gelernt, zu nehmen was ich bekommen kann, nicht das zu nehmen, was ich mir wünsche zu bekommen.

Und so lebt es sicht einfacher. Ich habe meine Erwartungen an mich, mir und meinerselbst herruntergeschraubt. Die Erwartungen an andere komplett aufgelöst. Erwartungen - schweres Wort; so schwer, dass die Bedeutung dessen einen ganz schon runterziehen kann. Aber ohne Erwartungen ist ein Mensch ganz schön leer, so fängt er an, Wünsche zu äußern. Wünsche, die sich nach möglickeit erfüllen sollten, aber nicht zwangsläufig eintreten müssen. Wenn man sich genau dieses klar vor Augen hält, sind Wünsche nicht enttäuschend, wenn sie nicht eintreten. Liebe Menschen versuchen anderen Menschen Wünsche zu erfüllen, weil sie sie gern haben; andere versuchen diese nur zum platzen zu bringen. Und ja, wenn ich nun etwas äußer, von dem du glaubst, ich würde es erwarten - so denk nach, es ist nur ein Wunsch.

Ein kleiner Wunsch.

 

14.12.08 12:35


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